Antidepressiva Absetzstudie Zürich

 

 

 

Wann können Antidepressiva sicher abgesetzt werden?

AIDAZ ist eine Studie, die dies zu beantworten sucht. Die Rekrutierung wurde im Mai 2018 beendet. Es können keine neuen TeilnehmerInnen mehr eingeschlossen werden. Diese Webseite besteht weiterhin zur Information.

Ganz spezifisch versuchen wir, anhand von Messungen von Gehirnfunktionen vorauszusagen, ob ein sicheres Absetzen der Antidepressiva möglich ist, oder ob ein hohes Rückfallrisiko vorherliegt.

Beiträge über die Studie: Tagesanzeiger, NZZ, Die Welt, Beobachter, Info Neurologie und Psychiatrie und nau.ch (video).

Wer macht die Studie?

Die Studie wird an der Translational Neuromodeling Unit (TNU) in Zusammenarbeit mit der Charité Berlin und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich durchgeführt.

Die TNU ist Teil der Universität Zürich und der ETH Zürich. Es ist eine interdisziplinäre Forschungsgruppe, die einen neuen Ansatz in der psychiatrischen Forschung verfolgt: «Neuromodeling» bedeutet, mathematische Modelle zu entwickeln, welche individuelle Mechanismen menschlichen Verhaltens oder neuronaler Aktivität beschreiben. Solche Modelle können sowohl Prozesse der Physiologie als auch der abstrakten Informationsverarbeitung quantifizieren, welche menschlicher Kognition, wie Lernen oder Entscheiden, zu Grunde liegen.

Die Studie wird vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt.

Studienteilnahme

Die Rekrutierung wurde im Mai 2018 abgeschlossen. Es können keine neuen TeilnehmerInnen mehr eingeschlossen werden.
Email: interesse(at)absetzstudie.ch
oder Telefon: +41 (0)79 950 2895.

Wieso soll ich mitmachen?

Durch die Teilnahme an einer Studie können Sie möglicherweise der Forschung dabei helfen, dass zukünftig bessere Diagnostik und Behandlung der Depression durchgeführt werden kann sowie die Dauer der Einnahme von Medikamenten besser zu spezifizieren und deren Absetzen sicherer zu gestalten. Für sie selbst entsteht aber kein direkter Nutzen.

News

Beiträge über die Studie sind hier erschienen: Tagesanzeiger, NZZ, Die Welt, Beobachter, Info Neurologie und Psychiatrie und nau.ch (video).